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Kooperation statt Konkurrenz

05.02.2019 - Unter dem Namen «Marktauftritt Natur und Landschaft» hat sich innerhalb der OdA Umwelt eine neue Arbeitsgruppe formiert. Ihr Ziel: Die Kräfte der Mitglieder im Marketingbereich zu bündeln. Die Gruppe steht weiteren interessierten Bildungsinstitutionen offen.


Impression aus dem CAS Naturbezogene Umweltbildung (Bild: Roger Sommerhalder © Silviva)

Der Wettbewerbsdruck im Schweizer Aus- und Weiterbildungsmarkt steigt, die Zahl an Anbietern und möglichen Abschlüssen wächst kontinuierlich, gleichzeitig nimmt das Interesse an traditioneller Weiterbildung ab. Doch während sich einige Bildungsinstitutionen mit allen Mitteln in den Konkurrenzkampf um Teilnehmendenzahlen für ihre Kurse werfen, gehen die Mitglieder der Arbeitsgruppe «Marktauftritt Natur- und Landschaft» einen anderen Weg. Sie setzen auf Kooperation.

Die Haute école du paysage, d'ingénierie et d'architecture (hepia) und das Bildungszentrum Wald sind die neusten Bildungsanbieter, welche sich für eine Kooperationspartnerschaft mit der OdA Umwelt entschieden haben. Zusammen mit SILVIVA, sanu und dem Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen der ZHAW wollen sie gemeinsame Marketingmassnahmen entwickeln und so ein breites Publikum auf ihre Aus- und Weiterbildungen aufmerksam zu machen. Denn was haben eine Umweltberaterin, ein Ranger und eine Naturpädagogin gemeinsam? Sie alle gehen einer erfüllenden und sinnstiftenden Tätigkeit nach, in der sie etwas bewirken können; im Gegensatz zu Fachkräften, die mit Motivationsproblemen kämpfen, weil sie ihrer Arbeit keinen gesellschaftlichen Nutzen zusprechen.

"Als Bildungsanbieter im Bereich Natur- und Landschaftsschutz lohnt es sich, wenn wir uns intensiv mit den Wünschen und Stärken, aber auch den Schwächen der Interessenten auseinandersetzen", meint David Ricci, Lehrgangsleiter der Ranger am Bildungszentrum Wald in Lyss. "Wenn sich jemand über den Ranger-Lehrgang informiert, sich aber insbesondere für betrieblichen Umweltschutz interessiert, kann ich dieser Person aufzeigen, dass sie vom Lehrgang Umweltberatung- und Kommunikation mehr profitieren kann. Gleichzeitig profitieren wir von der umgekehrten Konstellation." 

Es gibt eine Vielzahl an Aus- und Weiterbildungen, die zu einer Tätigkeit im Natur- und Landschaftsschutz führen. «Dieser Vielfalt sind sich viele naturaffine Menschen noch gar nicht bewusst. Das eröffnet ein Potential, das wir mit dieser Arbeitsgruppe noch besser ausschöpfen wollen», ergänzt Patrick Lachenmeier, Geschäftsführer der OdA Umwelt. «Weitere interessierte Bildungsinstitutionen aus dem Bereich Natur und Landschaft sind willkommen, mitzugestalten.»

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