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Eine neue Geschäftsstelle für die OdA Umwelt

22.01.2018 - Ein neuer Geschäftsführer, frische Ideen und aktualisierte Kontaktdaten: Patrick Lachenmeier übernimmt die Geschäftsstelle der OdA Umwelt. Im Interview spricht er über seinen beruflichen Werdegang, kommende Herausforderungen und seine Vision für die OdA Umwelt.


Seit Januar 2018 führt Patrick Lachenmeier die Geschäftsstelle der OdA Umwelt. Standort bleibt die "BollWerkStadt" am Bollwerk 35 in Bern. Telefonisch wird das Team rund um Lachenmeier und den Kommunikationsverantwortlichen Michael Heger in Zukunft unter der neuen Rufnummer +41 (0)31 503 54 30 erreichbar sein.

Lachenmeier übernimmt das Amt des Geschäftsführers von Ueli Bernhard, der die OdA Umwelt in den letzten sieben Jahren mit grossem Engagement und Knowhow aufgebaut und zu einem gewichtigen Akteur im Bildungsbereich gemacht hat. Der Umweltökonom und Bildungsexperte ist überzeugt, dass "die OdA Umwelt in Zukunft von vielen Branchenverbänden als dienstleistungsorientierter Kooperationspartner für eine ressourceneffiziente Wirtschaft entdeckt wird". Dieser Prognose pflichtet Patrick Lachenmeier bei. Im Gespräch erläutert er, wie er zur OdA Umwelt kam und wo der Weg hinführen soll.

Welcher berufliche Weg führte Sie zur OdA Umwelt?
Mein beruflicher Werdegang ist ähnlich bunt und vielfältig wie unser Bildungssystem. Als Lernender, Student, Lehrperson, Prüfungsautor und als pädagogischer Begleiter in Berufsentwicklungsprozessen habe ich unser Bildungssystem und dessen Durchlässigkeit aus sehr vielen Perspektiven kennengelernt. Als pädagogischer Begleiter habe ich OdA, Bund, Kantone und andere Akteure der Berufsbildung in berufspädagogischen und methodischen Fragen rund um die Berufsentwicklung beraten.


Wo sehen Sie die OdA Umwelt heute?
Die OdA Umwelt hat in den letzten Jahren massgeblich dazu beigetragen, dass die Umwelt- und Cleantechberufe über eine hohe Arbeitsmarktfähigkeit und ein gutes Image verfügen. Ein wirklich beachtlicher Erfolg, den wir zu einem grossen Teil meinem Vorgänger Ueli Bernhard zu verdanken haben. Er hat mit seinem reichen Fundus an Fachwissen und grossem Engagement die OdA Umwelt aufgebaut und zu dem gemacht hat, was sie heute ist.

Was für einen Mehrwert bieten Sie Ihren Mitgliedern?
Wir sind der Meinung, dass in der Fachkräftepolitik Partnerschaften aus Berufsverbänden und Bildungsanbietern in der Umweltwirtschaft der Schlüssel zum Erfolg sind. Die OdA Umwelt stärkt über verschiedene Kanäle das Image der Umwelt- und Cleantechberufe. Neben Berufsinformation und Berufsmarketing liegen unsere Stärken in der Berufsentwicklung und in der Vernetzung. Mit Publikationen wie dem Fachkräftebericht, dem Branchenführer Umweltwirtschaft oder unserem Ratgeber für die Berufs- und Studienwahl von Umweltberufen steigern wir die Markttransparenz und geben Orientierungshilfe.

Welche neuen Akzente wollen Sie setzen?
Es wird mir ein Anliegen sein, die Umweltwirtschaft mit einem intersektoralen Ansatz auf dem Fachkräftemarkt zu stärken. Thematisch werde ich mich zum Beispiel mit der Frage beschäftigen, welche Kompetenzen künftig in Bezug auf Trends wie demografische, klimatische und technologische Veränderungen gefragt sein werden. Der Fachkräftebericht der OdA Umwelt stellt dazu ein wichtiges Instrument dar. Diesen Bereich möchte ich ausbauen. Zudem sehe ich die OdA Umwelt als wichtiges Scharnier zwischen Bildungs- und Arbeitsmarkt. Unsere Informations-, Bildungs- und Jobplattform Umweltprofis.ch möchte ich weiterentwickeln. Daneben gibt es natürlich noch zahlreiche weitere Ideen, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht spruchreif sind.

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